Afganistan: Töten ohne Lizenz

Möglicherweise gibt es jetzt eine “Erklärung” für den abstrusen Angriff auf Tanklastwagen im September: Bundeswehr und KSK wollten wohl hochkarätige Taliban töten.

http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/politik/61/497367/text/

“Dumm” nur, dass es dafür kein Mandat gibt.
Wie nennt sich das? Mord? Säuberung? Präventiv-Töten?

Ist es wieder soweit, dass deutsche Soldaten abseits von Kampfhandlungen ohne sich selbst verteidigen zu müssen im Ausland töten?

Mir graust es!

Achja, Oberst Klein hat ja “alles richtig gemacht”…
Bloß, wer gab ihm den Befehl dazu?

Das Spiel mit der Angst

Das Spiel haben die Rechten in der Schweiz gerade gewonnen. Es gibt viel Applaus für das “mutige” Votum gegen Minarette.
Der Islamismus ist sicher eine Gefahr – so wie andere extremistische Strömungen auch. Aber wie man auf die Idee kommen kann, dass ein Verbot von Minaretten da helfen könnte, verschließt sich mir. Ich weiß nur, dass man nur mit den Menschen zu einem Ziel kommt, nicht gegen sie. Die Gesamtheit der Moslems zu verprellen wird kein Problem lösen – im Gegenteil: Es treibt den Extremisten weitere Anhänger zu.

Und wir lassen es zu, dass die Angst vor Extremismus diesem wieder zu einem Sieg verhilft: Die Einschränkung eines Grundrechts. Das haben wir schon zu Zeiten der RAF erlebt und gerade seit dem 11.9.2001 immer mehr.