Essentielles

Die letzten Male kam ich immer recht positiv beschwingt von meiner Supervision.
Heute ging es mir ziemlich an die Nieren. Sie hat meinen tiefsitzenden Frust über “die Verhältnisse” seziert und damit freigelegt.
Es hat mir mal wieder die heftige Diskrepanz zwischen dem, was ich tue bzw. tun kann und dem was ich eigentlich möchte, klar gemacht. Eine Diskrepanz, die sich vielleicht nicht so einfach mit einer Veränderung des Arbeitsstils oder des Arbeitsplatzes lösen lässt.
Was mir bei den ganzen Überlegungen ziemlich auf die Nerven geht, ist, dass ich es mir zwar theoretisch zugestehe, dass mir die äußeren Zwänge eigentlich egal sein dürfen, weil sie letztlich idiotisch sind. Praktisch laufe ich viel zu selten aus dem Ruder, ist meine Arbeit gegen den Strom viel zu mickrig.
Dabei erscheint mir dieses Schulsystem immer absurder und damit immer mehr dazu predestiniert, unterlaufen zu werden.
Leider nervt mich auch meine Phantasielosigkeit in puncto Subversivität…

3 thoughts on “Essentielles

  1. Ähm, bei uns auch nicht. Die zahle ich aus Selbsterhaltungsgründen aus eigener Tasche. Ich sollte Herrn Butzemann eigentlich mal die Rechnung schicken…

  2. Was ich persönlich am nervigsten finde, sind echt die Kollegen, unbeweglich im Kopf, immer starr irgendwelchen Anweisungen folgend, unkreativ halt.
    ich denke mit Schülern kann man ne Menge machen, das System lässt es auch zu, nur braucht es die richtigen Lehrer.

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