Nein, glücklicherweise waren es keine Unwetter, sondern nur beeindruckende Gewitter, die Freitag, Samstag und Sonntag hier drüber- und vorbeizogen. Ich lasse einfach mal die Bilder sprechen:
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Monthly Archives: Mai 2007
Essentielles
Die letzten Male kam ich immer recht positiv beschwingt von meiner Supervision.
Heute ging es mir ziemlich an die Nieren. Sie hat meinen tiefsitzenden Frust über “die Verhältnisse” seziert und damit freigelegt.
Es hat mir mal wieder die heftige Diskrepanz zwischen dem, was ich tue bzw. tun kann und dem was ich eigentlich möchte, klar gemacht. Eine Diskrepanz, die sich vielleicht nicht so einfach mit einer Veränderung des Arbeitsstils oder des Arbeitsplatzes lösen lässt.
Was mir bei den ganzen Überlegungen ziemlich auf die Nerven geht, ist, dass ich es mir zwar theoretisch zugestehe, dass mir die äußeren Zwänge eigentlich egal sein dürfen, weil sie letztlich idiotisch sind. Praktisch laufe ich viel zu selten aus dem Ruder, ist meine Arbeit gegen den Strom viel zu mickrig.
Dabei erscheint mir dieses Schulsystem immer absurder und damit immer mehr dazu predestiniert, unterlaufen zu werden.
Leider nervt mich auch meine Phantasielosigkeit in puncto Subversivität…
Radtour ins Eichsfeld
Auf der Suche nach einer Richtung für meine Radtour stieß ich schnell auf die Gegend südlich von Heiligenstadt. Dort hatte ich vor einigen Jahren die Trasse der früheren Eisenbahnlinie zwischen Heiligenstadt-Ost nd Kalteneber bzw Schwebda erkundet.
Es war eine interessante Tour, die mein Rad locker und leicht bewältigte. Und ich stieß sogar in neue Gefilde vor und kam bis Fürstenhagen. 491 m hoch war es der Scheitelpunkt der Bahnlinie mit einer Spitzkehre. Der alte Wasserturm des Bahnhofs dient heute als Ausstellungsgebäude des Naturparks, sehr nett gemacht.
Die Rückfahrt ging durchs nette Tal von Lutter nach Uder, dann sehr schnell den Leineradweg entlang, dann zum Eichenberger Bahnhof. Die dortige Brücke ist eisenbahnmäßig mein Lieblingsplatz in dieser Gegend.
Nach 105 km war ich wohlig erschöpft wieder zuhause.
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Fröscheln
Im Graben am Leinewehr lebt eine ganze Meute Wasserfrösche. Unglaublich laut blöken und kreischen sie gerade vor sich hin. So laut, dass ich froh bin, diese Kerle nicht vor meinem Schlafzimmerfenster zu haben…
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Sie wollen hoch hinaus
Die einen wollen, aber können meistens nicht. Deshalb müssen sie viel Geld bezahlen.
Die anderen könnten, aber dürfen meistens nicht, weil andere für sie, wenn sie nicht gekonnt haben, viel Geld bezahlen (wie ich heute nachmittag – aber es war lecker…)
Nur die Dinger da am Himmel, die wollen, können und dürfen – gottseidank!
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Himmel-Fahrt
Mit dem Rad und ohne als Abfahrt am Fenster:
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Wellende Kaltfront
so nennt sich das Ding, das gestern und heute schräg über Deutschland lag und schwüle Luft im Südosten von kühler Luft im Nordwesten trennt. Hier war es wie meist üblich recht harmlos. Ein kleines Gewitter am späten Abend, bei mir immerhin ein Blitz auf den Sensor geriet. Heute war der Himmel dann schön spannend:
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Was Rückenwind so bewirkt
nämlich eine herrliche Rekordfahrt:
22,1 km in 51:20, also 25,8 km/h im Schnitt
)
Kutschfahrt bei Vollmond
Sonst bin ich ja Helfer bei den Kutschfahrten, aber diesmal war es auch für mich ein tolles Erlebnis: Vorne neben der Kutscherin durch die vom Vollmond hell erleuchtete Feldmark zu fahren und gleichzeitig mit den Fahrgästen (eine Frau hatte die Fahrt ihrem Mann zum Geburtstag geschenkt) interessantes Gespräche über Monde, eredähnliche Planeten, Sterne, Relativität und so weiter zu führen. Zwischendurch wird mir mal sehr kalt, aber gleichzeitig sprudeln in meinem Kopf die Ideen, was man so alles bei diesen Kutschfahrten anbieten könnte.
Das bei Abschirren des Gespanns von Ferne eine Nachtigall zu hören ist, rundet dieses schönen Abend ab.
Heraus zum ersten Mai!
Nein, heute keine Politik, sondern Natur fast pur beim traditionellen Ziegenaustrieb in Landolfshausen. Durch eine betörende Landschaft voll nachwachsendem Biosprit (naja, ist nicht als Gold, was gelb ist…) zu den glücklichen Ziegen nach Landolfshausen (also doch auch Politik…). Erst lassen sie sich ausgiebig streicheln und liebkosen, was sie offensichtlich genießen, dann geht es mit den vielen Fans durchs Dorf und die Felder zur steilen Weide, wo alle versammelten Säugetiere das Essen und die Landschaft genießen…
[mygal=20070501]