
Sich von Ponys durch den Frühling ziehen zu lassen… ein Höchstmaß an Lebensqualität
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Sich von Ponys durch den Frühling ziehen zu lassen… ein Höchstmaß an Lebensqualität
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Der Versuch der Stadt Göttingen, die NPD-Demo zu verbieten scheiterte vor Gericht. Immerhin konnte der ursprünglich geplante Marsch auf eine stationäre Kundgebung vor dem Bahnhof reduziert werden. Leider drängt sich ein wenig der Verdacht auf, dass die Stadt weniger die Nazis verbannen als Vorsorge vor Krawallen wie im Oktober 2005 wollte. Damals hatten brennende Barrikaden den Durchzug durch Göttingen gestoppt. Die Autonomen schafften es auf diese Weise leider, dass zumindest in der Lokalpresse die Empörung über die Sachbeschädigungen sehr viel größer war als über den Marsch der Nazis.
Diesmal sollte nicht so kommen. Die Polizei wollte nicht wieder nur zuschauen müssen und rückte mit mehr als 6000 Polizisten an. Als Begründung dienten 1500 avisierte gewaltbereite Autonome.
Und es gab diesmal zwei Gegenveranstaltungen: Die Kundgebung auf dem Albaniplatz von bürgerlichen Parteien und Kirchen lockte etwa 200 Menschen an. Die Demo eines Bündnisses aus Gewerkschaften, Jüdischer Gemeinde, anderer Parteien und Verbänden startete am Platz der Synagoge und zählte mindestens 6000 Menschen, die fast ausschließlich friedlich durch die Stadt zogen. Einige Rangeleien gab es z.B. als einige Autonome angeblich zwei Neonazis in einem Straßencafe ausmachten.

Auch in der Goetheallee kam es kurz zu einer Rangelei zwischen einem “schwarzen Block” und der blauschwarzen Polizei.