wollte ich doch nicht nach Hause. Aber die Organisation war unerbittlich. Erst offerierte sie ein oppulentes Frühstück (etwa dreißig Menschen prügelten sich um eine inkompetente Kaffeemaschine, zahnloses Toastbrot und humorlosen Aufschnitt [hier sei allerdings angemeirkt, dass sich diese Henkersmahlzeit sehr deutlich von den sonstigen Genüssen unterschied], dann kam der BUS, um mich dem metallenen Vogel entgegenzubringen. Dort erhielt ich meine O-Saft-Taufe, konnte mir danach allerdings der besonderen Aufmerksamkeit der freundlichen Saftschubserinnen sicher sein, um dann bei der etwas kruden Landung einen Adrenalinstoß zu bekommen (vielleicht der erste in einem Flugzeug überhaupt). Der Rest verlief viel problemloser: Taxi, Zug und Taxi waren zuverlässig und stressfrei.
Nun bin ich doch zu Hause, sichte schöne Fotos und habe das Gefühl sehr erholt zu sein. Feine zwei Wochen mit sowohl schönem Familienanschluss als auch zwischendurch mal wichtiger Eigenbrötlerei, mit kreativen Fotomomenten, wunderbarem Meerbaden, nettem Strandleben, sehr gutem Essen und Service, traumhaften Himmelsstimmungen, wider Erwarten nicht so tollen Radtouren (nächstes Mal wird endlich gewandert!), etwas nervendem Ileo-Sakral-Gelenk, Eseln, Möwen und anderem Getier, zauberhaft duftenden Frangipani-Blüten und und und…
Demnächst noch weiteres…
Nur an Morgen will ich jetzt doch noch nicht denken.
