Opensource ist ja schön, und ich nutz das Openoffice durchaus öfters, wenn ich auch noch zwecks Kompatibilität das Kleinweichsche Büro vor allem für die Schule verwende. Aber wo es unschlagbar ist, das Openoffice, sind Arbeiten, die am Ende ein pdf benötigen. So bastelte ich im letzten Sommer unseren Schulkalender mit OO. Es klappte auch einigermaßen gut, jedenfalls deutlich besser als mit dem einsilbigem Programm, das ja bei Tabellen, die mehr als 3 Zeilen oder Spalten haben, schon in die Knie geht. Und das erzeugte pdf ermöglichte der Drückerei eine tadellose Arbeit.
Nun mit der fast-2er-Version passierte etwas, das ich nun gar nicht vermutet hatte. Nach einigem Rumgemache mit den eingebauten Fotos tilte OO. Nun brach mir der Schweiß aus, weil ich plötzlich die mikrige Dateigröße sah. Und tatsächlich: die Wiederherstellung funktionierte nicht, der Absturz hatte die Datei gnadenlos zerschossen. Da nutzt auch die automatische Speicherei nix.
Nach einigen Wut gefüllten Minuten, in denen ich nicht übel Lust hatte, den ganzen Kram hinzuschmeißen – schließlich müsste ich die ganzen Wochentage des Kalendarium wieder anpassen – begann ch zur Abwechslung mal systemtisch nachzudenken. Ich fand einen Weg mit der Ersetzen-Funktion über eine Zwischenstation das Kalendarium zu aktualisieren, ich fand die Fotos (die ich sonst wieder mühsam hätte raussuchen müssen) im temp-Ordner und schaffte den Neuaufbau tatsächlich ziemlich zügig. Und ich speicherte jetzt immer unter neuem Namen
So macht man sich Arbeit, lernt aber auch wieder viel dabei.