Es lässt sich gut an

Gestern vier, heute siebeneinhalb Stunden in der Anstalt, viel geschafft, sodass mein Arbeitsplatz, der Physik- und Chemieraum, nach Renovierung nun auch wieder benutzbar ist. Dazu Dienstbesprechung und natürlich das Spannendste zu jedem Halbjahresbeginn: der Stundenplan. Und er gefällt mir gut. Zwar keine Viertagewoche, dafür aber montags nur die 5. und 6. Stunde. So fällt endlich mal das ätzende “Ich muss noch was für Montag tun” am Wochenende weg :-) ) Und Freitag schon nach der vierten aus. Das hatte ich glaubich noch nie…

Ich bin optimistisch und gelassen.
Aber das ist ja wohl auch Sinn und Zweck der großen Ferien…

Aber ungewohnt ist diese Arbeit schon, ich bin heute jedenfalls reichlich platt.

Wie man sich Arbeit macht

Opensource ist ja schön, und ich nutz das Openoffice durchaus öfters, wenn ich auch noch zwecks Kompatibilität das Kleinweichsche Büro vor allem für die Schule verwende. Aber wo es unschlagbar ist, das Openoffice, sind Arbeiten, die am Ende ein pdf benötigen. So bastelte ich im letzten Sommer unseren Schulkalender mit OO. Es klappte auch einigermaßen gut, jedenfalls deutlich besser als mit dem einsilbigem Programm, das ja bei Tabellen, die mehr als 3 Zeilen oder Spalten haben, schon in die Knie geht. Und das erzeugte pdf ermöglichte der Drückerei eine tadellose Arbeit.
Nun mit der fast-2er-Version passierte etwas, das ich nun gar nicht vermutet hatte. Nach einigem Rumgemache mit den eingebauten Fotos tilte OO. Nun brach mir der Schweiß aus, weil ich plötzlich die mikrige Dateigröße sah. Und tatsächlich: die Wiederherstellung funktionierte nicht, der Absturz hatte die Datei gnadenlos zerschossen. Da nutzt auch die automatische Speicherei nix.
Nach einigen Wut gefüllten Minuten, in denen ich nicht übel Lust hatte, den ganzen Kram hinzuschmeißen – schließlich müsste ich die ganzen Wochentage des Kalendarium wieder anpassen – begann ch zur Abwechslung mal systemtisch nachzudenken. Ich fand einen Weg mit der Ersetzen-Funktion über eine Zwischenstation das Kalendarium zu aktualisieren, ich fand die Fotos (die ich sonst wieder mühsam hätte raussuchen müssen) im temp-Ordner und schaffte den Neuaufbau tatsächlich ziemlich zügig. Und ich speicherte jetzt immer unter neuem Namen ;-)

So macht man sich Arbeit, lernt aber auch wieder viel dabei.

10 Jahre im Internet…

Eigentlich beginnt meine Online-Geschichte aber schon zwei Jahre vorher. Im Frühling 1993 entschloss ich mich, der Werbung nachzugehen und einen BTX-Anschluss zu beantragen. Als Begründung dachte ich mir die Notwendigkeit aus, als Freiberufler mein Konto online führen zu müssen ;-)

Bald kam das Päckchen mit dem Modem und der Software. Das Modem mit der berauschenden Geschwindigkeit von 1200 Baud (so ungefähr 1200 Bit pro Sekunde) ließ sich recht leicht über eine erstaunlicherweise freie serielle Schnittstelle an den EsCom-Computer (386 DX40 mit 4 MB RAM) anschließen. Und tatsächlich funktionierte BTX recht gut, nachdem ich die Telefonkabelage ersteinmal entworren hatte.

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Bewegen macht platt ;-)

Nach einem eher bewegungsfaulen ersten Feriendrittel, fange ich nun wieder an mein Rad zu malträtieren. Samstag 65 Kilometer Richtung Hann. Münden, Sonntag 40 km durch die südniedersächsische Toskana, heute 110 Kilometer durch Südniedersachsen, Nordhessen und Westthüringen, dazu noch ganz ordentliche Steigungen, obwohl ich den Hohen Meißner dann doch links liegen ließ.
Nun bin ich wohl “rechtschaffend erschöpft” ;-)